
Ankommen und gehen – in eins.
Annehmen und loslassen – in eins.
Die Welt für einen Moment stillstehen lassen,
der Trauer im Leben Raum geben und einen
Ort für die Seele finden.
Dort, wo sie nun sind, ist den Sternenkindern gewiss:
„Wir sind auf ewig geliebt.“
Ein Kind zu verlieren ist schwer.
Ein Kind während der Schwangerschaft zu verlieren ist oft zusätzlich auch noch ein Tabu.
Paare, die ein Kind während der Schwangerschaft oder unter Geburt verlieren, müssen das Unmögliche erleben: Abschied und Ankunft zugleich.
Dabei richtet sich die Trauer nicht danach, ob ein Kind 8, 10, 20 oder 30 Wochen im Bauch gelebt hat.
Sie richtet sich nicht danach, ob die Eltern eine Entscheidung für ihr Kind treffen mussten oder ob das Kind seinen Weg selbst bestimmt hat.
Der Verlust bleibt immer ein Verlust, so wie die stillgeborenen Sternenkinder immer die Kinder ihrer Eltern bleiben werden.
Dieses zeitgleiche Geboren und Verabschiedet werden bewusst zu gestalten kann helfen. Kann helfen in der Trauer, im Schock, in der Wut, in der Fassungslosigkeit – in allem, was an Gefühlen in dieser Situation da ist.
Dem Kind den Namen zu zusprechen, den die Eltern ihm gegeben haben – das kleine Kind zu kleiden – Fotos zu machen – eine Kerze anzuzünden – vielleicht auch das Kind zu segnen – ein Abschiedsritual zu finden, das für alle passt.
In den Geburtskliniken der Universitätsklinik Freiburg, des St. Josefskrankenhauses und des Diakoniekrankenhauses unterstützen Seelsorger:innen die werdenden verwaisten Eltern. Direkt im Kreißsaal, auf Station, aber auch in der Zeit danach.
Regelmäßig finden Trauerfeiern und Bestattungen der nicht bestattungspflichtigen Sternenkinder auf dem Freiburger Hauptfriedhof statt.
Wenn Sie ein Kind während der Schwangerschaft verloren haben und sich Unterstützung wünschen und/oder persönlich zur Trauerfeier eingeladen werden möchten, wenden Sie sich gerne an:
Seelsorgerin Susanne Lindinger
Seelsorgerin Martina Neugebauer-Renner
